Samstag, 14. Dezember, 11:00 Uhr - Samstags um 11
"Gschichtn vom Kühzagl" bringt uns die 1942 geborene Münchnerin Ingrid Nowak näher. Sie wuchs nach dem Krieg im Kühzagl in Rottach-Egern auf. Ihre Erinnerungen geben Einblick in das Leben ihrer Kindheit und in den Alltag der Zeit hier am Tegernsee. Mehr als 100 Geschichten hat sie ursprünglich für ihre Enkel und Nachkommen aufgeschrieben. Nun entführt sie mit ihren Lesungen zurück in karge Verhältnisse und kindliche Freiheiten.
Ort: Sonderausstellungsraum Museum Tegernseer Tal, Seestraße 17, 83684 Tegernsee
Eintritt: 5,- EUR Museumseintritt, für Mitglieder des AGV frei
Anmeldung nicht erforderlich
Sonntag, 5. Oktober, 11:00 Uhr
Vortrag mit Elisabeth Heider, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Einführung in das Thema "Kommunales Denkmalkonzept", das die Stadt Tegernsee in Auftrag gegeben hat und das eine harmonische Verbindung von historischem Erbe mit zukunftsorientiertem Umgang sucht.
Preis: 10 EUR
Karten sind in der Tourist-Information und →online erhältlich.
Samstag, 27. September, 13:00 Uhr
Führung mit Dr. Roland Götz - warum "Tegernsee" für Bayern steht
Warum meinen Viele, dass ganz Bayern so aussieht wie das Tegernseer Tal?
Dieser Frage nach der besonderen Prägekraft unserer Heimat geht die Führung unter verschiedenen Aspekten nach – vom Landschaftsbild bis zum Tegernseer Trachtenanzug.
Preis: ab 15 EUR
Karten sind in der Tourist-Information und →online erhältlich.
Freitag, 26. September, 15:00 Uhr
Taschenlampen-Führung für Kinder von 7 - 10 Jahren durch das Museum Tegernseer Tal mit Edmund Schimeta
Ganz anders und auf spannende Weise entdecken Kinder und Erwachsene an diesem Nachmittag das Leben in Tegernsee.
In den verdunkelten Räumen des Museum Tegernseer Tal begeben wir uns im Lichtkegel unserer Taschenlampen auf eine Reise in die Vergangenheit. Dort treffen wir auf Menschen, die von ihrem Leben und ihrer Arbeit berichten. Wie war das früher, als noch Mönche im Kloster Handschriften fertigten? Als man in einem großen Familienverband auf dem Bauernhof alles selbst produzieren musste? Was hat sich geändert und was erinnert uns noch heute daran?
Preis: 10 EUR für Erwachsene, Kinder frei!
Karten sind in der Tourist-Information und →online erhältlich.
Sonderausstellung vom 24. August bis 6. Oktober
„Ausgezeichnet“ – dieser vielfach verwendete Ausruf des Kaufmann Schorsch, wie er von allen genannt wurde, klingt noch manchem auch im Tegernseer Tal im Ohr.
Der in München geborene Georg von Kaufmann kam 1947 über seine berufliche Laufbahn als Forstmeister nach Kreuth. Bereits längere Zeit beschäftigte er sich damals gemeinsam mit seiner Frau Marianne mit Volkstanzaufzeichnungen. Natürlich ergab sich daraus ein enger Austausch mit dem Kiem Pauli, aber auch mit Wastl Fanderl, dessen Singwochen er lange Jahre begleitete. Verstärkt setzte damit sein Wirken auf volksmusikalischem Gebiet ein. Georg von Kaufmann gilt noch heute als „der Tanzmeister Bayerns“.
Dass zum Tanz auch die entsprechende Musik gehört, unterstrich Georg von Kaufmann mit der Herausgabe von seinen Notenbüchern, die gerade eine Wiederauflage erfahren. Beni Eisenburg und Sepp Winkler nahmen seine Anregungen mit Begeisterung auf. Wie viele Volkstänze im gesamten Alpenraum gestalteten die Kreuther Musikanten mit Beni Eisenburg als Tanzmeister?
Georg von Kaufmann war ein Vordenker in vielen Belangen – sein Bemühen um die Verbesserungen der Arbeitsbedingung in der Forsttechnik führten zur Gründung des bis heute bestehenden Bildungszentrums Laubau bei Ruhpolding. Von Jugend an war er begeisterter Sportler, Olympiateilnehmer in nordischen und alpinen Wettbewerben sowie Erstbesteiger der Watzmann Ostwand im Winter.
Seiner bis heute unvergessenen Persönlichkeit widmet das Museum Tegernseer Tal die nächste Sonderausstellung, von Samstag, 24. August bis zum Ende der Museumssaison am 6. Oktober.
Gestaltet wurde sie von der Volksmusikpflege im Landkreis Rosenheim und wird mit regionalen Bezügen erweitert.
Wir laden Sie alle sehr herzlich ein!
Eröffnung: Samstag, 24. August, 11 Uhr
Geöffnet: Mittwoch – Samstag, 10 – 13 Uhr, Sonntag, 13 – 16 Uhr
Museum Tegernseer Tal, Seestraße 17, 83684 Tegernsee
Sonntag, 11. August, 16:30 Uhr
Wir laden Sie ein zu einer Abschlußführung mit Dr. Roland Götz durch die Sonderausstellung "ein freier Geist, im Wandel treu". Die Ausstellung wandert anschließend nach Eichstätt
„Ein freier Geist, im Wandel treu“
Nur noch wenige verbinden auf Anhieb etwas mit diesem Namen – und was hätte der Stiefsohn Napoleon Bonapartes auch mit dem Tegernseer Tal zu tun? Dabei begründete Eugène de Beauharnais gemeinsam mit seiner Frau, Prinzessin Auguste Amalie, eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter Bayerns – die Herzöge von Leuchtenberg.
Geboren in Paris als letzter männlicher Nachkomme der bedeutenden Adelsfamilie der Beauharnais, verlor er bereits im Alter von 13 Jahren seinen Vater durch die Guillotine. Zwei Jahre später heiratete seine Mutter Joséphine Napoleon Bonaparte.Er selbst schlug nach dem Tod des Vaters eine militärische Laufbahn als Ordonanzoffizier ein und machte schnell Karriere.
Als Lebensmotto behielt er „Ehre und Treue“ als oberstes Ziel im Auge. Seinem Stiefvater blieb er zeitlebens treu ergeben.1805 krönte sich Napoleon in Mailand selbst zum König von Italien, Eugène wurde zum Vizekönig ernannt und hatte die neueroberten Gebiete zu verwalten.Die Koalition zwischen der Grande Nation und dem neuen Königreich Bayern sollte 1806 mit einer ehelichen Verbindung der Herrscherfamilien gestärkt werden. Auguste Amalie, Tochter Max I. Josephs, und Eugène de Beauharnais wurden dazu bestimmt. Nur wenige Tage nach Verleihung der bayerischen Königswürde fand die Trauung statt. Auch wenn die Trauung erzwungen war, fanden die Neuvermählten bald zueinander und begründeten die zweithöchste Adelsfamilie in Bayern – die Herzöge von Leuchtenberg. Des Öfteren fand sich die Familie im Tegernseer Schloss ein.
Anlässlich des 200. Todestages gestaltete Dr. Bernhard Graf, Historiker und Filmautor, eine Wanderausstellung zu seinem facettenreichen Leben und den internationalen Verzweigungen der Leuchtenberger Herzogsfamilie. Ergänzt um Stücke aus dem Museumsbestand sowie Leihgaben aus Privatbesitz findet vom 18. Mai –12. August die diesjährige Sonderausstellung im Museum Tegernseer Tal statt.
Schirmherren der Ausstellung sind in Tegernsee S.K.H. Herzog Max in Bayern und S.D. Herzog Nicolaus von Leuchtenberg.
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 17. Mai, um 19.00 Uhr, statt.
Sonntag, 16. Juni
Am Sonntag, 16. Juni, kann das Museum Tegernseer Tal sein 25-jähriges Jubiläum der Ausstellungseröffnung im Alten Pfarrhof in Tegernsee feiern.
Acht Jahre nach der Schließung des Heimatmuseums im Schloss eröffnete der Altertums-Gauverein seine neu gestaltete und aktuell konzipierte Schausammlung.
Seit dieser Zeit ist vieles geschehen - alljährlich wurden Sonderausstellungen zu regionalen Themen kuratiert, Vorträge und Veranstaltungen brachten neue Forschungserkenntnisse dem Publikum näher oder riefen Persönlichkeiten und Geschehnisse aus der Geschichte in Erinnerung.
Mehr dazu erfahren Sie Bericht von unserem findigen Museumsleiter Edmund Schimeta in der Juni-Ausgabe der Tegernseer Stadtnachrichten oder hier auf unserer Website..
Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um Ihnen mit zwei besonderen Programmpunkten Einblicke in unsere Tätigkeit zu geben:
15:00 Uhr
von Edmund Schimeta. Musikalisch umrahmt das Trio Höß-Halmbacher
16:00 Uhr
Dr. Roland Götz nimmt sie mit auf einen Rundgang durch die Ausstellungsräume - was hat sich in 25 Jahren bewährt, verändert oder erneuert.
Alle sind dazu herzlich eingeladen! - Bitte weitersagen!
An diesem Nachmittag ist der Eintritt frei! Spenden werden gerne entgegen genommen.
Nutzen Sie auch die Möglichkeit, um unseren reichhaltigen Bücherflohmarkt durchzustöbern - es finden sich immer wieder lange gesuchte Raritäten darin
Samstags um 11 am 6. April 2024: Vortrag von Prof. Dr. Andreas Nerlich
Die Münchner Stadtchronik vom Samstag, 26. April 1829 vermerkt: „Starb dahier Josef Huber, 60 Jahre alt, Kutscherssohn von hier, eine unter allen Schichten der Bevölkerung unter dem Namen `Finessensepperl` bekannte Persönlichkeit.“
Prof. Dr. Andreas Nerlich nähert sich in seinen Forschungen, ausgehenden von den pathologischen Untersuchungen, immer auch den historischen Persönlichkeiten und ihrem Umfeld. Nach dem „Riesen von Tegernsee“ widmete er sich dem nur 1,50 m großen Münchner Original, Josef Huber, über den weiter berichtet wird: „Er ließ sich zu verschiedenen Commissionen gebrauchen, als zum Austragen von Briefen usw. Seine drolligen Einfälle und Antworten gefielen den Leuten und sein Sprichwort `Nix g`wiß weiß man nit.` –
wurde zum allgemeinen Sprichwort der Münchner."
Am Samstag, 6. April, stellt Prof. Nerlich den „Finessensepperl“ in den Fokus der Vortragsreihe „Samstag um elf“ im Museum Tegernsee Tal.
Termin: Samstag, 6. April 2024, 11 Uhr
Ort: Museum Tegernseer Tal, Seestraße 17, 83684 Tegernsee
Eintritt: 5,- EUR;
für Mitglieder des Altertums-Gauvereins Tegernsee kostenlos
Finissage am 3. Februar, 11 Uhr
Traditionell endet die Weihnachtszeit mit dem Fest Maria Lichtmeß, an dem die Krippen bis zum nächsten Weihnachtsfest wieder weggeräumt werden.
Auch die Krippenausstellung der Krippenfreunde Tegernseer Tal im Museum Tegernseer Tal, die viele begeisterte Besucher verzeichnen konnte, kommt zum Abschluss.
Im Rahmen unserer Reihe "Samstag um elf" lädt der Altertums-Gauverein Tegernseee.V. zu einer Finissage! Am kommenden Samstag, 3. Februar, um 11 Uhr besteht die Möglichkeit eine Führung durch die Ausstellung mit dem Vorsitzenden der Krippenfreunde, Christoph Rouleaux, zu besuchen. Alle sind dazu herzlich eingeladen!
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.
Ab März findet wie gewohnt am ersten Samstag im Monat eine Vortragsveranstaltung im Museum Tegernseer Tal statt.
Samstag, 13. Januar 2024
Nach der Neugestaltung des Hauses, wurde nun auch die Krippenausstellug aufgebaut. Dies nehmen wir zum Anlass, am Samstag, 13. Januar, diese zu besuchen. Als Auftakt ins Korbinian-Jahr wird Dr. Roland Götz auch durch den Freisinger Dom führen.
Wir starten um 8.15 Uhr am Gymnasiumsparkplatz.
Anmeldungen unbedingt erforderlich